KI killed my Job - von Existensängsten und Aufbruchstimmung
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Mittlerweile sind knapp 1,5 Monate vergangen, seitdem mein Kunde unsere Zusammenarbeit ganz plötzlich (und sehr unerwartet) aufgekündigt hat. Die ersten vier Wochen habe ich vor allem mit Wunden lecken verbracht und ja, ich war auch ein wenig in blindem Aktionismus.
Der Freelancer-Texter Markt hat sich allerdings sehr verändert und das, was vor zwei Jahren noch funktioniert hat, funktioniert jetzt leider gar nicht mehr. Damals haben mir die Textagenturen zum Teil die Bude eingerannt. Heute ist da eher so das "Schweigen im Walde".
Heute ist das nicht mehr so, auch weil der Mark mit KI und Billigtextern einfach übersättigt ist. Eine Erfahrung, die ganz schön demütig macht. Anfang März habe ich dann allerdings wieder meine "große Mädchen Hosen" angezogen und mich zusammen gerissen. Es bringt ja nix, sich die ganze Zeit im Selbstmitleid zu suhlen.
Existenzängste sind A***
An dieser Stelle möchte ich natürlich den "rosa Lederelefant" im Raum nicht unerwähnt lassen. Der "Rausschmiss" bedeutet natürlich auch einen großen finanziellen Einschnitt für mich. Glücklicherweise habe ich zwar noch andere Aufträge, unter anderem als freie Journalistin, aber der Kunde war halt mein Hauptkunde. Ja, ich weiß, ich habe den Kardinalsfehler gemacht wie eine blutige Anfängerin.
Die Existenzängste kicken im Moment schon hart und bescheren mir die ein oder andere schlaflose Nacht. Aber in meinem Hinterkopf weiß ich, dass der nächste geile Job, auf den ich wirklich Bock habe, kommen wird.
Zukunft voraus
Andererseits finde ich die Zeit des "Neuerfindens" enorm spannend. Nach dem letzten Jahr, dass wirklich einfach besch*** war, wollte ich meinem Leben ja sowieso eine neue Richtung geben. Tja, und manchmal braucht es halt einfach den ganz besonders fetten A***tritt vom Universum, damit man (ich) sich bewegt. Aktuell nehme ich an einem Mentee-Programm bei SIR teil, weil ich glaube, dass ich jemanden brauche, der mich an der Hand nimmt und mir den Weg aus dem Chaos zeigt. 2024 habe ich ja schon mal ein Coaching bei Christine absolviert und ich bin der festen Überzeugung, dass mir das Handwerkszeug, dass ich dort gelernt habe, auch geholfen hat, 2025 lebend zu überstehen.
Außerdem habe ich mit "Coinnautics" meinen eigenen Finanzblog gestartet. Der befindet sich aber noch in der Anfangsphase, genau wie das "Curiosity Archive". Dann gibt es ja immer noch die Idee mit dem E-Book und einen Krimi, der zumindest schon mal komplett durchgeplottet ist. Tja, und mit dem Töpfern habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt.
Wie geht es weiter? Keine Ahnung - und das ist gut so!
Wohin mich mein beruflicher Weg zukünftig führen wird liegt aktuell noch im Nebel. Ob ich der Krypto- und Finanzbranche erhalten bleibe, weiß ich ebenso wenig. Ich werde die Reise jetzt einfach genießen und ich bin gespannt, wo ich in einem Jahr stehen werde. Denn so ein "Neuerfinden" ist ja keine Sache, die sich in zwei Wochen oder zwei Monaten verwirklichen lässt, sondern eher ein Langzeitziel. Ich werde euch auf jeden Fall regelmäßig updaten.



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