Wochenglück 210226: Strange Days ahead

Denise von Fräulein Ordnung fragt jedes Wochenende auf ihrem Blog "Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?" - eine wunderbare Inspiration, wie ich finde.

Gretchen Rubin, die Erfinderin des Happiness Projekts berichtet in ihrem Newsletter auch über 5 Dinge, die sie in dieser Woche glücklich gemacht haben. 

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Diese Woche würde ich mit dem Wort "durchwachsen" beschreiben. Stimmungsmäßig war auch so ziemlich alles dabei, von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Der Montag brachte eine Jobabsage, die ziemlich schräg war, vor allem die Begründung. Jetzt, mit ein paar Tagen Abstand betrachtet, muss ich sagen, dass es mit Sicherheit besser so war. Ich selbst sehe mich eigentlich nicht als "klassische VA", was die Jobanforderung gewesen wäre. Also suche ich weiter und erfinde mich neu. 😅

Kann das mit dem Schnee und dem Regen jetzt bitte aufhören??

Ich wäre jetzt wirklich, wirklich bereit für Frühling 

Falls ihr es noch nicht wusstet, ich hab da so ein Ding mit Steinen 

Da ich ja nicht jeden Tag 12 Stunden vor dem Rechner sitzen und/oder in Selbstmitleid versinken kann, habe ich mich um mein lang vernachlässigtes Hobby gekümmert. Die Zeit bis zum nächsten Auftrag muss ja gut genutzt werden. 


Das Set* stand schon monatelang rum. Eigentlich ist es ja beleuchtet, aber leider ist die auf dem Weg anscheinend kaputtgegangen. Mir ist nämlich im Endspurt eine Wand eingekracht und die hat anscheinend eines der Kabel in Mitleidenschaft gezogen. Ich finde aber, dass das Book Nook trotzdem sehr hübsch aussieht. Das nächste große Set ist schon am Start, aber das werde ich mir vermutlich bis Ostern aufheben. Zwischendurch werde ich erst mal das hier* bauen. (Ich habe ein ähnliches Set verlinkt).

Außerdem habe ich ja da noch so ein Ding mit Pokèmon 😂






Außerdem durfte ich mich diese Woche wieder einmal um den besten Pflegekater kümmern und wurde von dieser Mega-Türdeko begrüßt (bei mir ist auch das ganze Jahr Helloween 😜)



Bei unseren Haustieren war eher Winterschlaf angesagt

💤

Nächste Woche ist wieder ein bisschen mehr bei mir los und dann gibt es auch wieder mehr zu berichten. 

Kommentare

  1. Liebe Miriam,

    dein „Strange Days ahead“ liest sich wie eine Netflix-Serie, nur dass ich mir das Popcorn erst aus liegengebliebenen To-do-Listen falten muss. Große Empfehlung: Origami schmeckt besser als die letzte HR-Floskel.

    Die schräge Absage als „nicht klassische VA“ erinnert mich an meinen eigenen Karriere-Klassiker: Man erklärte mir feierlich, ich sei „zu kreativ für PowerPoint“. Drei Tage später begriff ich, dass ein verschlossener Fahrstuhl oft der schnellste Weg ins nächste Stockwerk ist. Dein souveränes „Dann erfinde ich mich eben neu“ gehört daher in die Geräuschkulisse für Menschen, die noch träumen können.

    Statt Trübsal also Tiny-Street-Art: Ein Book Nook aufbauen, Wände einreißen, Kabel verheizen – das ist Projektmanagement mit Rock-’n’-Roll-Lizenz. Dass am Ende das Licht fehlt, ist nur konsequent: Wahre Geschichten leuchten bekanntlich von innen.

    Und weil Multitasking eine Frage der Symbole ist, jagst du zwischendurch noch Poké-Monster und betreibst Katzen-Spa. Dein Pflegekater mit Halloween-Türkranz schläft sich in den Frühling, während meine Zimmerpflanzen den Winterschlaf als Endgegner trainieren. Der wahre Plot-Twist des Februars.

    Schnee, Regen, Schneeregen – der Himmel mixt Cocktails, serviert aber ohne Schirmchen. Ich stimme für Frühling, Mindesthaltbarkeit: bis Advent.

    Danke für diese charmant chaotische Inventur des Alltags. Ich klaue mir die Erkenntnis, dass aus jedem eingestürzten Stein ein Level-Up wächst – und streue ein bisschen Konfetti auf die nächsten „leider nein“-Mails.

    Liebe Grüße
    Ron

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  2. Liebe Miriam,

    eine Woche, die du mit „durchwachsen" beschreibst – und dann eine Jobabsage am Montag, die zuerst schräg wirkt, sich hinterher aber als Glücksfall entpuppt. Das ist doch das Leben im Realformat: nicht linear, nicht orchestriert, sondern chaotisch und manchmal genau richtig.

    Statt in Selbstmitleid zu versinken, greifst du zu deinen Steinen und baust. Ein Book Nook statt ein Leid-Nook. Das ist nicht nur kreativ, das ist ein stilles Statement gegen die Lähmung. Und dass dein Pflegekater dich mit dieser Halloween-Türdeko begrüßt – da steckt Leben drin, auch wenn es gerade „durchwachsen" ist.

    Diese Woche hört sich an wie ein gutes Beispiel dafür, dass manchmal das, was sich zunächst wie ein Rückschlag anfühlt, nur ein Umschreiben deiner eigenen Geschichte ist.

    In diesem Sinne: Viel Erfolg bei der Neuerfindung.

    Herzlich,
    Ron

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    1. Lieber Ron, das sehe ich genauso. Manchmal ist ein Sch*** Tag nur ein extrem blöd verpacktes Geschenk. Ich versuche mich nicht unterkriegen zu lassen und so ein "Neuerfinden" hat ja auch was für sich.
      Das Thema Zimmerpflanzen ist übrigens ein unendliches. Eine meiner Efeututen signalisiert mir gerade, dass sie ihren "Stehplatz" nicht mehr mag. Ich hoffe, wir konnten sie retten. Es wäre echt schade, wenn sie eingehen würde.

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